Berühmte Parabel über die Macht von Vorurteilen und die Unbelehrbarkeit der Mitmenschen des Schweizer Schriftstellers Max Frisch.

Die Bewohner des fiktiven Staates Andorra haben nichts gegen den Pflegesohn Andri von Lehrer Can – er ist nur anders, weil er ja „Jud“ ist. Gleichzeitig grassiert der Antisemitismus, der zum Teil ganz offen, zumeist aber versteckt gezeigt wird. Andri beginnt zu akzeptieren, dass für ihn andere Regeln gelten. ist. Als Andri die Lehrerstochter Barblin heiraten möchte, kommt ein langgehütetes Geheimnis ans Licht: Andri ist der uneheliche Sohn des Lehrers und deshalb keineswegs ein Jude.
Doch niemand scheint es hören zu wollen. Andris leibliche Mutter taucht auf. Ebenso ein Heer von Soldaten. Als Andris Mutter getötet wird, schiebt man ihm die Schuld in die Schuhe. Der Lehrer will sich nun auch öffentlich zu seinem Sohn bekennen, doch die neue Besatzermacht installiert eine „Judenschau“. Andri wird als Jude identifiziert und zur Hinrichtung aussortiert…
Max Frischs Parabel über Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zeigt eindrücklich, wie eine Gesellschaft sich in Angst verliert und die Ausgrenzung des vermeintlich Fremden immer mehr zunimmt. Ein zeitloses Stück, das verdeutlicht, wie menschenverachtende Mechanismen funktionieren.
Burghofbühne Dinslaken
Zu dieser Veranstaltung gibt es eine Stückeinführung mit Linda Keil & Lasse Schulte um 19.15 Uhr im Zuschauerraum.
Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh
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Wir wollen, dass ihr gut nach Lippstadt kommt und euch keine Gedanken machen müsst, ob und wo ihr einen Parkplatz bekommt. Daher haben wir hier ein paar Infos für euch zusammengestellt.
An allen Adventssamstagen parkt ihr ab 13 Uhr für die Dauer von maximal 3 Stunden gebührenfrei. Bitte denkt dran daran, eine Parkscheibe auszulegen.
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Der Lippstädter Hauptbahnhof ist etwa 1,5 Kilometer vom Stadttheater entfernt. Von dort aus gelangen Sie innerhalb weniger Minuten in die Innenstadt.
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